Freiwillige Feuerwehr Roßtal

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Einsatzbericht Brand: Brand Freifläche/Waldbrand - 28.06.2026

Grossaufgebot an Einsatzkräfte - Schlimmeres konnte verhindert werden 

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Einsatzdetails
Lfd. Nr. Jahr« 60 » Lfd. Nr. "Brand"« 7
DatumSo, 28.06.2026 um 11:47 Uhr Einsatzdauer4 Stunden
Einsatzart Brand: Flächenbrand
EinsatzortRoßtal: ST 2409 Diesen Einsatz auf der Landkarte anzeigen
Alarm überPager (837) , Sirene
AlarmstufeB2 + B Verkehr: Fahrzeug/Maschine i-Symbol
MeldungBrand Fahrzeug/Maschine
Eingesetzte Geräte
WetterTemperatur 31,3°C / 38,3°C    Wind 24,1km/h    Feuchte 45%    Taupunkt 20°C (sehr schwül)    Druck 1017hPa   mehr   info
Einsatzkräfte und Fahrzeuge
FF Roßtal     Anzahl Fahrzeuge 6  Anzahl an Einsatzkräften 33  Alarmierung um 11:47 
KdoW - 45/10/1     
MZF - 45/11/1     
HLF20 - 45/40/1     
HLF20 - 45/40/2     
GW-L1 - 45/55/1     
First Responder - 45/79/1     
Einsatzleiter: Kreisbrandrat Frank Bauer
Zugführer: Stefan Oppelt
Atemschutzgeräteträger: 2
FF Buchschwabach     Anzahl Fahrzeuge 1     
LF 8/6 - 46/42/1     
FF Großweismannsdorf     Anzahl Fahrzeuge 1     
LF 8/6 - 50/42/1     
FF Neuses-Stöckach     Anzahl Fahrzeuge 1     
TSF - 51/44/1     
FF Oedenreuth     Anzahl Fahrzeuge 1     
TSF-L - 52/44/1     
FF Stein     Anzahl Fahrzeuge 1     
TLF - 23/1     
FF Weinzierlein     Anzahl Fahrzeuge 2     
MZF - 11/1     
HLF 10 - 42/1     
FF Zirndorf     Anzahl Fahrzeuge 6     
ELW - 68/12/1     
HLF 20 - 68/40/1     
LF 20 - 68/41/1     
V-LKW - 68/56/1     
RW - 68/61/1     
KlaF - 68/65/1     
BRK Roßtal     Anzahl Fahrzeuge 1     
KTW - 49/72/4     
Polizei     Anzahl Fahrzeuge 1     
Streifenwagen     
Inspektionsführungsdienst (IFD)     Anzahl Fahrzeuge 1     
KdoW - FÜ-Land 1     
Kreisbrandinspektion     Anzahl Fahrzeuge 2     
PKW - FÜ-Land 1/3     
PKW - FÜ-Land 2     
Landratsamt Fürth     Anzahl Fahrzeuge 2     
Drohne     
ELW (UG-ÖEL) - 12/1     
Landwirte     Anzahl Fahrzeuge 2     
Traktor m. Grubber     
Traktor m. Wasserfaß     
Presse     Anzahl Fahrzeuge 1     
PKW     
Einsatzbericht
Großbrand einer Strohballenpresse – Umfangreicher Feuerwehreinsatz mit zahlreichen Kräften

Die Freiwillige Feuerwehr Roßtal wurde gemeinsam mit den Feuerwehren Zirndorf und Weinzierlein zu einem Brand einer Strohballenpresse am 28.6.2026 alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung weithin sichtbar, sodass frühzeitig weitere Kräfte nachalarmiert wurden.

Ausgangspunkt des Brandes war eine in Brand geratene Strohballenpresse. Das Feuer griff in kürzester Zeit auf das gedroschene Feld sowie mehrere bereits gepresste Strohballen über. Begünstigt durch die große Hitze und leichten Wind breitete sich der Brand rasch über die Feldfläche in Richtung des angrenzenden Waldes aus. Dort wurden rund 150 m² Waldfläche in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt brannten etwa 2.500 m² Feldfläche.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte der Brand zunächst unter Kontrolle gebracht und eine weitere ungehinderte Ausbreitung eingedämmt werden.

Zur Unterstützung wurden Landwirte alarmiert, die mit ihren wassergefüllten Fässer und landwirtschaftlichen Fahrzeugen einen entscheidenden Beitrag zur Wasserversorgung und Brandbekämpfung leisteten. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Feuerwehr Stein mit ihrem Tanklöschfahrzeug (TLF) nachalarmiert. Die Feuerwehr Oedenreuth errichtete eine rund 1,5 Kilometer lange Hydrantenleitung vom Ortseingang Roßtal bis zur Einsatzstelle und stellte damit die dauerhafte Löschwasserversorgung sicher. Die Feuerwehr Neuses-Stöckach wurde zur Wasserentnahme aus der Bibert (Kernmühle) für das Betanken der Fässer der Landwirte nachalarmiert. Zusätzlich unterstützten die Feuerwehren Klein- und Großweismannsdorf und Buchschwabach den Einsatz. Für die Einsatzdokumentation und Lageerkundung aus der Luft wurde außerdem die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) mit ihrer Drohne hinzugezogen.

Durch die Zusammenarbeit aller eingesetzten Feuerwehren, der Landwirte und weiterer Unterstützer konnte die weitere Ausbreitung des Feuers erfolgreich verhindert werden. Insbesondere der bereits betroffene Waldbereich konnte gehalten werden, sodass größerer Schaden vermieden und der Brand vollständig gelöscht werden konnte.

Der Einsatz stellte aufgrund der hohen Außentemperaturen sowie des erheblichen Kräfte-, Material- und Logistikaufwandes eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar. Während des Einsatzes wurde eine Einsatzkraft leicht verletzt und medizinisch versorgt.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde bis etwa 21:00 Uhr eine Brandsicherheitswache eingerichtet, um mögliche Glutnester zu überwachen, die Strohballenpresse zu Kontrollieren und somit ein Wiederaufflammen des Brandes auszuschließen.

Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Feuerwehren, der UG-ÖEL, den Landwirten sowie allen weiteren Unterstützern. Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten war der Schlüssel zum Einsatzerfolg. Besonders die Unterstützung der Landwirte war für die Wasserversorgung, Ausbreitung des Brandes und die Logistik von unschätzbarem Wert und trug maßgeblich dazu bei, den Brand erfolgreich zu bekämpfen.
Bilder
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Aktualisiert am 29.06.2026 11:28 Uhr - Aufrufe: 383
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